OLED Design Lab

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2015

von Institut Integrative Gestaltung


Unser Institut hat mit der Unterstützung von Philips AG Lighting Schweiz, iart ag und Inventron, der Designagentur Studio Hannes Wettstein sowie dem Gewerbemuseum Winterthur das OLED Design Lab betrieben.

Dort sind unter der Leitung von Ralf Michel im Forschungs- und Innovationsprojekt «Transformative Räume und Objekte – integrative Raum- und Objektgestaltung mit OLED» neue Prinzipien im gestalterischen Umgang mit OLED Lichtquellen experimentell entwickelt und erforscht worden. Basierend auf der patentierten Entwicklerplattform flokk.ch entstanden zusammen mit den Partnern Interaktions- und Beleuchtungskonzepte, Prototypen von Leuchten und Leuchtensystemen sowie neuartige Steuerungen für die Interaktionen mit Licht.


Das Projekt wurde von der Eidgenössischen Kommission für Technologie und Innovation 2014/2015 gefördert. Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Projektleiter Ralf Michel.

Ausstellung «OLED – Licht der Zukunft?» im Gewerbemuseum Winterthur

GRID 64 / GRID 16

Die von Corsin Zarn entwickelte Lichtinstallation GRID 64 gewinnt Daten aus der Erfassung der Bewegungen von Passanten mittels einer Videokamera oder interpretiert Daten aus dem Internet, die mittels eines Algorithmus in eine Lichtgestaltung uminterpretiert werden. 
Auf dem GRID-Prinzip bauen auch kleinere Steh- oder Pendelleuchten auf, bei denen man die Anzahl und Position der doppelseitig leuchtenden OLED Module werkzeuglos und einfach selbst anordnen kann.

«GRID 16» Design: Corsin Zarn | Interaction Design: Juan Ferrari, iart ag | Engineering: iart ag, flokk.ch

CIRRUS 64 / CIRRUS 16

Die Steuerung von CIRRUS 16 ist spezifisch auf die interaktive Anwendung mit OLED ausgerichtet. Die Wandleuchte kann wahlweise auf der Basis von Internet-Daten, der Messung von Bewegung, Nähe und Entfernung sowie Sound-Daten interpretiert werden. Ein Algorithmus hält die Beleuchtungsstärke im Raum trotz der augenscheinlichen «Bewegungen» des Lichts auf einem konstanten Niveau. Ein Näherungssensor ermöglicht die unmittelbare Interaktion mit der Leuchte. Die CIRRUS Elemente können auch als frei konfigurierbare grossflächige Wand- oder Deckeninstallation realisiert werden.

«CIRRUS 64» Design: Corsin Zarn | Interaction Design: Juan Ferrari, iart ag | Engineering: iart ag, flokk.ch

SATELLITE

SATELLITE ist eine Leuchte, die unabhängig voneinander ansteuerbare OLED nutzt, die sowohl direktes Licht nach unten, als auch indirektes Licht nach oben abstrahlt. Als Pendelleuchte ist sie in der Lage unterschiedlichste Situationen im Wohn- und Arbeitsumfeld adäquat auszuleuchten. Gesteuert wird SATELLITE durch Gesten oder via App. 

OPALES

Das OLED-Beleuchtungssystem OPALES nutzt die Eigenheit des flächigen Lichts und reiht die Module aneinander für die Grundausleuchtung in Räumen. Die OPALES Leuchten bestehen je nach Anwendung aus OLED-Modulen, die nur nach unten Licht abstrahlen oder aus Modulen, die unabhängig voneinander Licht nach oben und unten abstrahlen. Die OPALES Elemente können sowohl als Pendelleuchten als auch einseitig leuchtend als Aufbauleuchte verwendet werden. Sie sind mit einer Steuerung ausgestattet, die unterschiedlichste Inputs zur Regulierung der Lichtqualität auf Basis der flokk Plattform nutzt.

Gulliver's Eye

Bei der Tischleuchte Gulliver`s Eye ist die OLED in eine Glaskugel eingespannt. Die Kugel sitzt auf einem flachen Sockel, der das Licht reflektiert. Mit einem einfachen Handgriff kann Gulliver’s Eye gedreht und das Licht gerichtet werden – das Ein- und Ausschalten wird über Berührungen des Steinsockels geregelt, mit einem Fingerstreich lässt sich das Licht durch die Berührung des Sockels dimmen. 

TABLET

TABLET thematisiert die Kombination von verschiedenen raumbildenden Funktionen mit Licht. Die Tablets mit integrierter Lichtquelle und Steuerung können in unterschiedlicher Ausrichtung und Position in die Wand gesteckt werden. Die Oberflächen der Wände sind dabei entweder mit Holz oder mit Filz verkleidet.

LOTUS

Die LOTUS Leuchten integrieren die Lichtquelle und die Steuerung in möglichst dünne Materialien. In der reduzierten Form funktionieren leuchtende, reflektierende und verdeckende Flächen in Kombination mit unterschiedlichen Materialien. Die vielen möglichen Positionen animieren zum spielerischen Umgang mit den verschiedenen Lichtwirkungen. Das LOTUS Basismodul kann als Tisch-, Wand-, Steh- und Pendelleuchte eingesetzt werden. Kombiniert mit einem Solarpanel ist sie im Aussenraum nutzbar.