Dingitalität

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2016

Die Beeinflussung von Digitalität in der analogen Welt

#StudioIntegrativeDesign #Master-Thesis

Durch den steten, immer gleichen Gebrauch von Digitalgeräten gehen weiterhin Materialvielfalt und unterschiedliche Handhabungen von Produkten und Formaten verloren. Ja, ganze Prozesse, vor allem körperliche, verschwinden, weil räumliche Bewegung nicht mehr notwendig ist, um etwas zu erhalten. Ausgehend davon, geht die Master-Thesis der Frage nach, wie man anhand analoger Gestaltung ein Bewusstsein für Digitalität und dessen Gebrauch schaffen kann.

Auf der Grundlage von Beobachtungen aus dem Alltag hat Jil Wiesner verschiedene analoge Formate entwickelt, die unterschiedlich gehandhabt werden müssen – darunter u.a. die digiTales und das Abecedarium digitaler Tiere. Es sind Hybride; Zusammenspiele von Digitalität und der realen Welt, von den Menschen, ihrer Sprache und den Dingen die sie umgeben. Der humorvolle Umgang mit Illustration und Text animiert zum Nachdenken und schafft Dialoge. 

Selbst wenn man ihr entkommen wollte, Digitalität ist omnipräsent. Im privaten genau wie im öffentlichen Raum. Sie wird immer mehr. Doch obwohl Digitalität stets wächst, wird sie für viele immer unmerklicher, weil sie sich daran gewöhnt haben. Digitale Geräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop sind heute fester Bestandteil unseres Alltags. Das ist nicht neu, doch ihre Anwesenheit ist mittlerweile so selbstverständlich, sodass sich unser Verhalten, unsere Manieren und Sprache – meist unbewusst – ändern.

Mentorat:

Prof. Dr. Bettina Köhler

, Institut Integrative Gestaltung

Francesca Sanna

, Illustratorin und Grafik Designerin